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Projekte: Krieger der Nacht / Warriors of the Night Collodis Pinocchio Thomas Fortmann wurde 1951 in Bern geboren und wuchs in Gerzensee auf. Mit nur sechzehn Jahren schreibt er seinen ersten Hit, dem über 100 Titelveröffentlichungen in insgesamt 27 Ländern folgen. Unter den Interpreten sind Udo Lindenberg, Alexis Korner, Love Generation, Cockpit, Jürgen Drews, Jay C.Corry, Su Kramer, Demon Thor, Toni Vescoli, Romy Haag u.v.a.
Nach 10 Jahren bricht er die Rock-Karriere ab und studiert Komposition, Musiktheorie und Instrumentation. Das Interesse an theoretischen und besonders musikphilosophischen Fragen ist ihm seither stets ein Wegbegleiter im kompositorischen Schaffen. Reflektieren scheint ihm eine Notwendigkeit, denn als neugieriger, vom Rock herkommender Autodidakt musste erstmal die Musikgeschichte aufgearbeitet werden und aus der Informationsfülle und weit verzweigten Strömungen der zeitgenössischen Musik das „Eigene“ entwickelt werden. Umso mehr, weil er sich keinem Stil besonders verbunden fühlt. Dieses Eigene und Freie in der kompositorischen Entscheidung, welches sich in Geschmack, Stil, Wahl der Form und Mittel ausdrückt, macht das Spezielle in seinen Kompositionen aus. Stetiges Weiterentwickeln und Suchen nach der jeweilig geeigneten, dem Gehalt eines neuen Werkes entsprechenden Form, lassen ihn originelle Ideen entwickeln; und durch seine Weltoffenheit können sich in seiner Persönlichkeit spielerisch auch heterogene, gegensätzliche musikalische Visionen zu einer Einheit verbinden. Konstruktion und Vitalität, Logik und sinnliche Wirkung schließen sich in seinen Kompositionen keineswegs gegenseitig aus. Das Erfinden von Musik ist ihm eine Art notwendiger Zustand, was auch beinhaltet, dass ein vollendetes Werk rasch aus seinem Interesse entschwindet und ihm daher alle Vermarktung relativ schwer fällt. Trotzdem werden seine Kompositionen international oft aufgeführt, viele davon sind auf Tonträger aufgenommen und er erhält laufend Werkaufträge und Stipendien von namhaften Institutionen, wie z.B. vom Schweizer Bundesamt für Kulturpflege, Opernhaus Zürich, Open Opera St.Gallen, Kanton Tessin, Stadt Zürich, EU-Kaleidoskop, Mozart-Festival Trento, Stadt Grosseto, University of Houston, Espace Nuithonie u.a.
Mitte der achtziger Jahre zieht Thomas Fortmann mit seiner Familie in die Toskana, wo er neben seiner kompositorischen Tätigkeit die Accademia Amiata gründet und während einigen Jahren das Festival Toscana delle Culture leitet.
THOMAS FORTMANN was born in Switzerland and became a successful songwriter during the 70s. He wrote his first "hit" at the age of 16, which was followed by over a hundred titles released in more than 27 countries. Famous German rock stars such as Udo Lindenberg, Love Generation, Jürgen Drews and others, as well as British artists such as Alexis Korner or Italian singer Daniela Davoli recorded his songs. He composed the music for the musical Tell (1977), which created a scandal in Switzerland. The record made it onto all German-speaking charts. At the age of 26, Thomas abandoned his career as a rock musician and dedicated himself to further studies in composition and instrumentation. This period laid the foundation for various works such as: Chamber Works: Tango Catolico (1st string quartet) Requiem for an Unborn Child Ladyboy (string trio) Sonata (for saxophone and piano) and Bachcab Sonkran and A Little American Night Music (sax quartet) The Warriors of the Night (for two pianos and drums) Three Piggies in Clover and Blues Catolico (for two saxophones and piano) Prolitheus Suite (piano trio) Diurnus Mundi (2nd string quartet) Partners in Crime (A southern diary Sonata for violin and piano) Orchestral Works: Oratorio Francescano 1st Symphony “Pythagoras” 2nd Symphony “Etruria” Music-Plays: Sommerfrau & Winterwolf Aion Il Gallo e la Croce Collodis Pinocchio He received scholarships and commissions from the towns of Zurich and Bern, the Swiss government, the European Union, the Opera of Zurich, Open Opera St.Gallen, Mozart Festival Trento, University of Houston, Espace Nuithonie, amongst others. In the mid- 80s Thomas and his family moved to Tuscany where he founded the Accademia Amiata and its Festival "Toscana delle Culture".
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