War and Pieces - Musik führt den Krieg

Klaus Maria Brandauer & Daniel Hope

Musik - Literatur - Collage


(Musiker nach Ankündigung)


Der britische Geiger, Daniel Hope - Gewinner vieler Preise (Classical Brit Awards, deutscher Schallplattenpreis, ECHO Klassik Preis, etc.) - zeichnet verantwortlich für die Produktion „War and Pieces“, die auf spannende Weise Musik und Theater zusammenbringt. Im Zentrum steht Strawinskys „Geschichte des Soldaten".

 

Schauspieler Klaus Maria Brandauer trifft auf sieben grossartige Musiker der jüngeren Generation für einen unvergesslichen Abend, mit der halbszenischen Aufführung in deutscher Sprache, von Strawinskys magischen, musikalischen Theaterstücks "Die Geschichte vom Soldaten".

 
Klaus Maria Brandauer: „ Dieses musikalische Werk ist einfach eine faszinierende Geschichte. Und dadurch, dass es einen gesprochenen Text gibt kann man sehr klar herausarbeiten, wie man manchmal durch laute Dinge verführt wird. Wir sind Künstler. Ganz einfach: Wir sind gegen den Krieg! Wir können in unserem Tun über Dinge des Lebens nachdenken. Und dadurch, das wir nachdenken, können wir diejenigen , die uns zuhören und zuschauen, auch zum Nachdenken bringen.“


Bevor „die Geschichte des Soldaten“ am Konzertabend zur Aufführung kommt, wird eine interessante Frage gestellt: Welche Rolle hat der Krieg über die Jahrhunderte in der Musik gespielt - sowohl auf dem Kriegsfeld als auch woanders...? Die Antwort erklingt in Form von Militärmusik und Werken von verschiedenen Komponisten (Beethoven und u.a.), verbunden mit Gedichten und Texten über Krieg und  Frieden  von  Goethe, Rilke u.a., präsentiert von Klaus Maria Brandauer.
 

Außerdem erklingt Jan Müller-Wielands neue Bearbeitung von Beethovens Egmont Ouvertüre, spezifisch für die Besetzung von Strawinskys „Die Geschichte vom Soldaten“. Müller-Wieland, Gewinner des Hindemith Preises, 1966 in Hamburg geboren und ehemaliger Schüler von Hans Werner Henze sagt über seine Bearbeitung: „Diese Transkriptionen ist Fiktion über mein Verhältnis und Verständnis von Beethoven und Strawinsky und ihre Beziehung zueinander.“
 

Die Zusammenarbeit von Musikern aus verschiedensten Länder ist auch ein Versuch, einen gemeinsamen Frieden durch die Musik anzustreben. Yehudi Menuhin glaubte sehr an diese Idee, weshalb auch die erste Aufführung in seinem Festival in Gstaad im August 2001 stattfand.